Die Grenzen der Wall Road verengen sich, der S&P 500 pendelt sich in Richtung Bärenmarkt ein.

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Die Grenzen der Wall Road verengen sich, der S&P 500 pendelt sich in Richtung Bärenmarkt ein.
Die Aktienkurse gaben am Donnerstag leicht nach, der S&P 500 steuerte auf den sechsten wöchentlichen Rückgang in Folge zu und näherte sich dem Bärenmarkt.

Die Verhandlungen verliefen turbulent, und nach einer Erholung von einem starken Einbruch schloss der S&P 500 nur 0,113 Punkte niedriger. Der Index fiel in der Woche um 4,7 Prozent, was natürlich nicht ungewöhnlich für den größten wöchentlichen Rückgang aufgrund des Tiefststands im Januar war. Dies könnte sogar der sechste wöchentliche Rückgang in Folge sein, die längste Verlustserie an der Wall Road seit 2011.

Der Nasdaq Composite wurde noch volatiler und schloss den Tag weitgehend unverändert ab.

Obwohl die Wall-Road-Aktion in diesem Jahr – die erfolgte, nachdem der S&P 500 in den drei vorangegangenen Jahren um 90% gestiegen war – durch Sorgen über steigende Inflation und Hobbypreise und die damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft motiviert war, hat sie eine persönliche Dimension angenommen, da Käufer jedes neue statistische Element als Auslöser für die Emission sehen.

Der jüngste Kurssturz betraf auch Kryptowährungen wie Bitcoin sowie Metalle und andere Rohstoffe wie Kupfer und Öl. Diese Verluste spiegeln eine schwächere Stimmung an den Devisenmärkten und Fragen zum globalen Finanzsystem wider.

Der Kurssturz brachte den S&P 500 an den Rand eines Bärenmarktes – an der Wall Street bezeichnet man damit einen Rückgang von mindestens 201 Punkten gegenüber dem letzten Höchststand. Diese Bezeichnung soll verdeutlichen, wie düster die Anlegerstimmung geworden ist. Der Nasdaq Composite befindet sich mit einem Minus von 291 Punkten gegenüber seinem Novemberhoch bereits mitten im Bärenmarkt.

Der Rückgang in dieser Woche ging einher mit erfreulichen Nachrichten zur Inflationsentwicklung in den USA. Der Verbraucherpreisindex stieg in den zwölf Monaten bis April im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent, teilte der Geschäftsführer am Mittwoch mit, während ein Indikator für die an Produzenten gezahlten Preise um 11 Prozent zulegte. Obwohl alle Indikatoren eine leichte Abschwächung der Inflation gegenüber dem Vormonat zeigten, bleibt sie weiterhin besorgniserregend hoch.

Für Aktienkäufer beeinflussen Inflationsstatistiken direkt die Einschätzungen darüber, wie aggressiv die Federal Reserve die Zinsen für Hobbyinvestitionen anheben wird: Bessere Kreditkonditionen werden das Wachstum bremsen und auch die Hobbyinvestitionen in riskante Anlagen eindämmen.

Analysten gehen davon aus, dass die angespannte Stimmung unter Aktienhändlern erst dann nachlassen wird, wenn klar ist, wann die US-Notenbank die Zinserhöhungen bremsen wird. Bis dahin ist unklar, außer dass die Inflation ihren Höhepunkt mit Sicherheit erreicht hat. Die Zentralbank hat ihren Leitzins diesen Monat um ein halbes Prozent angehoben und wird dies voraussichtlich bei ihren Sitzungen im Juni und Juli erneut tun.

“Die Fed wird deutlichere Anzeichen dafür sehen wollen, dass sich die Inflation abschwächt und dass die sinkenden Kosten für Hobbys die Nachfrage dämpfen, bevor sie über das Ende des jüngsten Kostensteigerungszyklus nachdenkt”, schrieb Adams, leitender Ökonom des Finanzinstituts Comerica, am Donnerstag in einer Mitteilung an seine geschätzten Kunden.

Nach Börsenschluss am Donnerstag erklärte Fed-Chef Jerome H. Powell, der bevorstehende Weg könne schmerzhaft werden.

Die Aussicht auf bessere Zinsen hat in diesem Jahr zu deutlichen Kursverlusten bei Technologieaktien geführt. Unter den größten Technologieunternehmen verzeichnete Apple am Donnerstag einen Kursverlust von 2,7 Prozent, während Microsoft um 21 Prozent einbrach.

In Europa schlossen die Aktienindizes niedriger. Der Stoxx Europe 600 fiel um 0,8 Prozent. Auch die asiatischen Märkte verzeichneten überwiegend Verluste.

Die Ölpreise sanken am Donnerstag. West Texas Intermediate (WTI), die US-Referenzsorte, fiel um 0,4 Prozentpunkte auf 106,13 US-Dollar pro Barrel. Brent Crude, die international weit verbreitete Referenzsorte, notierte bei 107,45 US-Dollar pro Barrel.

Jéssica Esteves
Jessica Esteves
Ich bin Jéssica Esteves, eine Artikelautorin mit einem Abschluss in Journalismus seit 2021. Ich lebe in Itu, SP, und ich bin 28 Jahre alt. Ich arbeite mit Blogs, schreibe Texte über Technologie, Wohlbefinden und Lifestyle und versuche immer, einen Mehrwert für das Leben der Menschen zu schaffen. Meine Texte sind klar und verständlich, das Ergebnis gründlicher Recherche. Ich habe eine Leidenschaft für Katzen, die mir Inspiration und Freude bringen. Ich setze mich dafür ein, einen positiven Beitrag zur Online-Community zu leisten und Inhalte zu erstellen, die für meine Leser echte Werkzeuge der Transformation und des persönlichen Wachstums sind.