Die EZB verstärkt die Kontrolle der Reaktion der Banken auf die Energiekrise.

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(Bloomberg) — Die führende Finanzinstitution der EU intensiviert die Gespräche mit Bankmanagern über deren Vorbereitung auf einen möglichen Anstieg von Unternehmensausfällen und einen Rückgang der Liquidität auf dem Energiemarkt angesichts der sich verschärfenden Pattsituation um russische Gaskomponenten.

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Die Frankfurter Bankenaufsicht hat im vergangenen Monat Kreditinstitute angeschrieben und sie aufgefordert, die Auswirkungen eines Treibstoffstreiks auf ihre Kundengruppen zu untersuchen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Die Antworten werden bis Mitte September erwartet, die Ergebnisse der Beobachtungsgespräche sollen noch in diesem Monat vorliegen, so die Personen, die anonym bleiben möchten, da die Gespräche nicht öffentlich sind.

Europas Bemühungen zur Abwendung einer totalen Energiekrise wurden diesen Monat wieder aufgenommen, nachdem Russland beschlossen hatte, die Lieferungen über seine Hauptpipeline Nord Steam in die Region im Einklang mit den Sanktionen gegen die Ukraine einzustellen. Angesichts der sich verschärfenden Energiekrise sehen sich die Banken mit steigenden Verlusten konfrontiert, und die Pläne vieler Kreditinstitute, nach schwierigen Jahren großzügige Dividenden an Händler auszuschütten, dürften infrage gestellt sein.

Eine nach der anderen betonte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Freitag, dass die Finanzabsicherungssparte der Institution “bereit ist, Banken Liquidität zur Verfügung zu stellen, nicht aber Energieunternehmen”, als Reaktion auf die Katastrophe.

“Im gegenwärtigen, sehr risikoreichen Umfeld ist es unerlässlich, fiskalische Maßnahmen zu ergreifen, um solventen Steuerzahlern auf dem Energiemarkt, insbesondere den Energieversorgungsunternehmen, Liquidität zu verschaffen”, riet sie auf einer Pressekonferenz in Prag.

Weitere Untersuchung: Die Warnmeldungen bezüglich der Stromversorgung des Steuergeräts verschlimmern sich. Sofortige Reparatur dringend erforderlich.‘

Ein Sprecher der EZB lehnte eine Stellungnahme zu den Aufsichtsgesprächen ab.

Die Aufsichtsbehörden drängen die Banken, ausreichende Rücklagen für Kreditausfälle im Privatkundenbereich zu bilden und dabei insbesondere die am stärksten betroffenen Kunden im Blick zu behalten. Grund dafür sind die Auswirkungen auf Unternehmen, die nicht unmittelbar von den Folgen des russischen Einmarsches in die Ukraine betroffen sind. Die Banken müssen zudem nachweisen, dass sie Stresstests durchführen und ihre Finanzprognosen aktualisieren können, so die Insider.

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Zu den verschiedenen Problembereichen zählen schlecht gehandelte Energiederivate und Engagements, die auf Energiehändler abzielen, sowie die Tatsache, dass weniger Banken in diesen Bereichen aktiv sind, wiesen die Amerikaner darauf hin.

In dem Schreiben an die Banken wurden die Institute außerdem gebeten, detailliert darzulegen, wie ihre Einschätzung in ihren grundlegenden Ansatz eingeflossen ist und welche primären und sekundären Folgen eine Unterbrechung der Benzinversorgung haben könnte.

Siehe weiter: Alle Augen richten sich auf die Gasversorgung der Ukraine, während Russland Europa unter Druck setzt.

Andrea Enria, Vorsitzender des Aufsichtsrats der EZB, erklärte letztes Jahr, die Aufsichtsbehörde fordere die einzelnen Banken auf, ihre potenziellen Kapitalniveaus zu überprüfen, “um ausreichend konservative und aktuelle makroökonomische Gegebenheiten abzubilden”. Er signalisierte, dass es angesichts der finanziellen Unsicherheit während der Pandemie keine pauschalen Zahlungsbeschränkungen geben könne.

Die Behörden in ganz Europa haben diese Botschaft deutlich verinnerlicht. Mark Branson, Chef der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin und Mitglied des Aufsichtsrats der EZB, merkte diese Woche an, dass Banken über ausreichende Eigenkapitalgarantien verfügen müssen, um Kreditnehmern weiterhin helfen zu können.

“Die Anlagen sind nach wie vor leistungsstark”, erklärte Branson am Mittwoch auf einer Bankenkonferenz des Handelsblatts in Frankfurt. “Doch in diesen sehr dynamischen Zeiten, in denen man nicht genau absehen kann, wo die Risiken liegen und sich die Lage von Woche zu Woche ändert, braucht man erstklassiges Asset Management. Banken wünschen sich aber auch intelligent aufgebaute Kapital- und Liquiditätspuffer sowie einen umsichtigen Umgang mit diesen.”

Jéssica Esteves
Jessica Esteves
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