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Die Ruhestandsplanung war schon immer komplex, da Rentner verschiedenen Risiken ausgesetzt sind: finanzielle Notlagen, Finanzierungsausfälle, unerwartete Gesundheitskosten, unerwartete Bedürfnisse von Familienangehörigen und sogar Kürzungen der Rentenleistungen. Die Fragen lauten: 1) Wie bedeutend sind diese Risiken? Und 2) Berücksichtigen Rentner diese Risiken bei ihren Konsum- und Anlageentscheidungen angemessen?
Seit 2018 arbeitet First Eagle Investment (Trades, Portfolio) mit dem Boston College for Retirement Research (CRR) zusammen, um Einblicke und praxisorientierte Instrumente für Planverantwortliche, Berater und Finanzexperten zu verbessern. Durch die Nutzung der langjährigen akademischen Expertise des CRR und der Erfahrung von First Eagle mit zielgerichteten Veranstaltungen engagieren wir uns gemeinsam dafür, US-amerikanischen Arbeitnehmern auf ihrem Weg zu einer sicheren Altersvorsorge als verlässliche Ressource zur Seite zu stehen.
Dieser Inhalt ist Teil einer umfassenden Sammlung von Erkenntnissen, die die zentralen Herausforderungen von Rentnern in den Jahren vor und während des Ruhestands beleuchten. Weitere Themen sind die Unterschiede zwischen betrieblicher und privater Altersvorsorge, Einflussfaktoren auf die Ausgaben im Ruhestand sowie die Auswirkungen auf die Gesundheitskosten für verschiedene Gruppen von Rentnern.
Einführung
Die Ruhestandsplanung war schon immer schwierig, da Rentner vielen Risiken ausgesetzt sind. Dazu gehören die Frage, ob das Geld im Ruhestand ausreicht (Notfallrisiko), Anlageverluste (Marktrisiko), unerwartete Gesundheitskosten (Notfallrisiko), unerwartete Bedürfnisse von Familienmitgliedern (Risiko für den Familienzusammenhalt) und sogar Kürzungen der Altersvorsorge (Notfallrisiko). Die Fragen lauten: 1) Wie gravierend sind diese Risiken? Und 2) Sind sich Rentner dieser Risiken bei ihren Konsum- und Anlageentscheidungen ausreichend bewusst?
Die Geschichte geht weiter
Um diese Fragen zu beantworten, bewertet und klassifiziert diese Zusammenfassung, die eine Antwort auf einen früheren Artikel darstellt, systematisch die Auswirkungen dieser zahlreichen Risiken – sowohl aus objektiver als auch aus subjektiver Sicht.<sup>1</sup> Das heißt, sie quantifiziert das Ausmaß der objektiven Risiken, denen Rentner ausgesetzt sind, wiederholt dies für die subjektiven Gefahrenwahrnehmungen der Rentner und vergleicht anschließend beides. Die Bewertung, die auf Statistiken der Studie „Fitness und Ruhestand“ basiert, besteht in der Entwicklung eines Lebenszyklus-Optimierungsmodells, um alle Wahrscheinlichkeiten zu quantifizieren, indem abgeschätzt wird, wie viel Vermögen Rentner eher aufzugeben als zu behalten bereit sind.