{"id":417,"date":"2022-09-23T07:10:00","date_gmt":"2022-09-23T10:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/noticias-gerais.online\/?p=417"},"modified":"2023-02-21T23:33:13","modified_gmt":"2023-02-22T02:33:13","slug":"a-conversa-constante-de-jerome-powell-e-do-federal-reserve-esta-deixando-o-mercado-de-acoes-perplexo-e-prejudicando-a-economia-e-hora-de-eles-fecharem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/noticias-gerais.online\/de\/a-conversa-constante-de-jerome-powell-e-do-federal-reserve-esta-deixando-o-mercado-de-acoes-perplexo-e-prejudicando-a-economia-e-hora-de-eles-fecharem\/","title":{"rendered":"Das st\u00e4ndige Hin und Her zwischen Jerome Powell und der Federal Reserve verunsichert den Aktienmarkt und schadet der Wirtschaft. Es ist Zeit, dass sie endlich Ruhe geben."},"content":{"rendered":"<p class=\"drop-cap\"><span>Die US-Notenbank hat ein Problem mit Mitgliedern der \u00f6ffentlichen Familie.<\/span><\/p>\n<p><span>Um die galoppierende Inflation einzud\u00e4mmen, versuchte die US-Notenbank (Fed) ihre Pl\u00e4ne zur Bek\u00e4mpfung der rapide steigenden Zinsen gegen\u00fcber Investoren und Finanzm\u00e4rkten zu untermauern. Damit die Finanzpolitik und die Zinserh\u00f6hungen Wirkung zeigen, m\u00fcssen die M\u00e4rkte die W\u00fcnsche der Fed nat\u00fcrlich unterst\u00fctzen und entsprechend reagieren. Die j\u00fcngsten \u00c4u\u00dferungen von Fed-Chef Jerome Powell und anderen Fed-Vertretern waren jedoch verwirrend \u2013 und es empfiehlt sich, die erheblichen Marktbewegungen im Sommer genau zu beobachten, um die begangenen Fehler zu erkennen.<\/span><\/p>\n<p><span>Dies ist ein Problem, das weder f\u00fcr Powell noch f\u00fcr die Fed, sondern f\u00fcr die gesamte Wirtschaft einfach ist. Wenn H\u00e4ndler die Federal Reserve ignorieren, kann selbst eine optimale Entscheidungsfindung des Offenmarktausschusses (FOMC) \u2013 dem wichtigsten Ausgabengremium der Fed \u2013 zu einem fatalen Fehltritt f\u00fchren; die Ma\u00dfnahmen sind entweder zu restriktiv oder zu expansiv. Um die gew\u00fcnschte Straffung der Geldpolitik zu erreichen und die Inflation zu senken, ohne die Kontrolle \u00fcber das System zu verlieren, muss die Federal Reserve ihre Kommunikation mit den M\u00e4rkten verbessern.<\/span><\/p>\n<p><span>Das Videospiel der Erwartungen spielen<\/span><\/p>\n<p><span>M\u00e4rkte sind naturgem\u00e4\u00df zukunftsorientiert und antizipieren die zuk\u00fcnftige Entwicklung von Unternehmen oder den bevorstehenden Wirtschaftsboom. Um die Wirtschaft in die gew\u00fcnschte Richtung zu lenken, agiert die Fed zukunftsorientiert und nutzt dabei leitlinienbasierte fiskalpolitische Ma\u00dfnahmen. Bei den Verhandlungen \u00fcber die Finanzlage ber\u00fccksichtigen die M\u00e4rkte die n\u00e4chsten Schritte der Fed und anderer Gro\u00dfbanken. Durch die Andeutung k\u00fcnftiger Ausgabenk\u00fcrzungen hofft die Fed, Unternehmen zu Investitionen und Neueinstellungen zu bewegen und gleichzeitig die Konsumausgaben der Haushalte zu erh\u00f6hen \u2013 was das Wirtschaftsklima ankurbeln soll. Durch die Andeutung bevorstehender Zinserh\u00f6hungen hofft die Fed, die Verm\u00f6genspreise schrittweise zu steigern und das Vertrauen zu schw\u00e4chen, um so \u2013 unterst\u00fctzt von Konsumenten und Unternehmen \u2013 die Konsumausgaben zu reduzieren.<\/span><\/p>\n<p><span>Die Nutzung fiskalpolitischer Ma\u00dfnahmen zur Steuerung des Finanzsystems hat sich f\u00fcr die Fed in der Vergangenheit als \u00e4u\u00dferst wertvoll erwiesen. Nach der internationalen Finanzkrise lagen die Zinsen f\u00fcr Privatkredite bereits bei null, sodass die M\u00f6glichkeiten der Fed, das Finanzsystem weiter zu beeinflussen, begrenzt waren. Eine L\u00f6sung bestand darin, ihre Absicht zu signalisieren, die Zinsen niedrig zu halten, solange das Finanzsystem nicht aggressiver kaufte \u2013 eine Strategie, die als Forward Assistance bekannt ist. Diese Signale erm\u00f6glichten es den M\u00e4rkten, langfristig g\u00fcnstig zu investieren, was dazu beitrug, den Aktienmarkt stark und die Zinsen f\u00fcr Privatkredite niedrig zu halten, obwohl die Fed die Zinsen nicht weiter senken konnte.<\/span><\/p>\n<p><span>Manchmal hielten diese Signale ebenfalls nicht lange an. Als die Fed 2004 begann, die Preise anzuheben, wurden die inl\u00e4ndischen Schuldenzinsen f\u00fcr die meisten Sektoren sogar flexibler. Von Juni 2004 bis September 2005 sanken sowohl die Renditen von Unternehmensanleihen als auch die Zinsen f\u00fcr Privatkredite um etwa einen halben Prozentpunkt, w\u00e4hrend die Hauptkosten der Fed von 11.030 Billionen auf 3,751.030 Billionen stiegen. Die M\u00e4rkte verstanden dies nicht, und infolgedessen scheiterten die Bem\u00fchungen der Fed, das Wirtschaftssystem schrittweise zu reformieren und das Wachstum der 2000er-Jahre nachhaltiger zu gestalten. Dieses Scheitern versch\u00e4rfte die Rezession der globalen Finanzkrise zweifellos erheblich.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Was wir hier haben, ist ein Kommunikationsproblem.<\/span><\/p>\n<p><span>Aktuell versuchen die Fed und andere relevante Banken, den M\u00e4rkten zu signalisieren, dass sie ihre Geldpolitik straffen wollen, um die Inflation einzud\u00e4mmen. Theoretisch f\u00fchrt dies zu einer Abk\u00fchlung der Wirtschaft und niedrigeren Preisen. Doch anstatt die M\u00e4rkte durch klare und verst\u00e4ndliche Aussagen zu lenken, hat die Fed ihnen diesen Sommer durch Missverst\u00e4ndnisse und Widerspr\u00fcche eher geschadet. Powell und verschiedene Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) haben Aussagen getroffen, die entweder v\u00f6llig unterschiedlich sind oder stark von veralteten Kommunikationsrichtlinien abweichen. Dies hat eine gef\u00e4hrliche Kluft zwischen den Zielen der Fed und den Erwartungen der M\u00e4rkte geschaffen. Selbst unter Ber\u00fccksichtigung der Kurve gab es diesen Sommer einige eklatante Kommunikationsfehler, die eine \u00dcberpr\u00fcfung der Kommunikationsmethoden dringend erforderlich machen.<\/span><\/p>\n<p><span>Nehmen wir beispielsweise die FOMC-Sitzung im Juni: Obwohl die Fed wochenlang signalisiert hatte, die Preise um 0,501 TP3T anheben zu wollen, berichtete das Wall Street Journal wenige Tage vor der Sitzung, dass das FOMC seine Pl\u00e4ne ge\u00e4ndert und die Zinsen stattdessen um 0,751 TP3T angehoben habe \u2013 die gr\u00f6\u00dfte Zinserh\u00f6hung bei einer Sitzung seit 1994. Zur Erkl\u00e4rung dieser unerwarteten \u00c4nderung verwies Powell auf eine einzelne Umfrage, die davor warnte, dass die Inflationserwartungen der Amerikaner zu hoch seien. Diese Umfrage umfasste jedoch nur wenige Hundert Personen und wurde sp\u00e4ter revidiert, was sich als Fehlalarm erwies.<\/span><\/p>\n<p><span>Powell hat den Fokus der Fed auf verschiedene Inflationsindikatoren verlagert: die Kerninflation, die G\u00fcter mit stark schwankenden Kosten wie Energie und Lebensmittel umfasst, und die Kerninflation, die diese Kategorien ausklammert, um den zugrunde liegenden Zinsdruck zu messen. Auf der Juni-Sitzung antwortete Powell auf die Frage, auf welchen Inflationsindex sich die Fed konzentrieren w\u00fcrde, mit der klaren Aussage \u201cInflationskapazit\u00e4tsinflation\u201d. Einen Monat sp\u00e4ter, als die Benzin- und Lebensmittelpreise wieder zu sinken begannen, erkl\u00e4rte Powell jedoch, dass \u201cdie Kerninflation im Grunde ein viel besserer Indikator f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Anleihen- und Gesamtinflation ist\u201d \u2013 das Gegenteil seiner Position auf der veralteten Sitzung.<\/span><\/p>\n<p><span>Ver\u00e4rgerte Marktbeobachter werden zweifellos die Augen verdrehen, wenn sich jemand \u00fcber die widerspr\u00fcchlichen Aussagen von Fed-Vertretern aufregt. Doch ebendiese erfahrenen Marktbeobachter waren offenbar verwirrt \u00fcber Powells vorbereitete Bemerkungen bei der FOMC-Sitzung im Juli, als er anmerkte, dass es \u201cwahrscheinlich angebracht sein wird, das Tempo der Zinserh\u00f6hungen zu verlangsamen\u201d. Es ist zwar eine logische Feststellung, dass die schnellste Straffung der Geldpolitik seit Jahrzehnten nicht ewig andauern wird. Indem Powell dies jedoch explizit aussprach, gab er den M\u00e4rkten Anlass zu weitreichenderen Spekulationen.<\/span><\/p>\n<p><span>Diese Fehlentscheidungen f\u00fchrten zu Marktchaos. Die Aktienausgaben brachen nach der Sitzung Mitte Juni ein, erholten sich jedoch nach der darauffolgenden Sitzung sprunghaft, was darauf hindeutete, dass die st\u00e4rksten Preisanstiege im Wesentlichen vorbei waren. Auch der Renditeabstand zwischen riskanten und risikoarmen Anleihen brach ein. Das klingt zun\u00e4chst positiv, deutet aber tats\u00e4chlich auf eine St\u00f6rung der bisherigen Strategie zur Lockerung der Konjunktur hin.<\/span><\/p>\n<p><span>Um die Markterwartung zu korrigieren, dass die schlimmsten Preisanstiege bereits \u00fcberstanden seien, bem\u00fchten sich Powell und andere Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) wochenlang, die H\u00e4ndler davon zu \u00fcberzeugen, dass sie weiterhin entschlossen seien, die Preise anzuheben, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Beim j\u00e4hrlichen Wirtschaftssymposium in Jackson Gap, Wyoming, im August versuchte der Vorsitzende, die euphorische Marktentwicklung von Ende Juli und Anfang August umzukehren, indem er sein Publikum eindringlich daran erinnerte, dass die Eind\u00e4mmung der Inflation es der Fed abverlangen w\u00fcrde, \u201cetwas Schmerz\u201d an die Wirtschaft weiterzugeben.<\/span><\/p>\n<p><span>Dies soll keinesfalls bedeuten, dass nicht alle M\u00e4rkte dem Beispiel der Fed gefolgt sind. Die Renditen zweij\u00e4hriger Anleihen, die die Marktpreise in etwa dem Leitzins der Fed f\u00fcr die kommenden zw\u00f6lf Monate entsprechen, sind h\u00e4ufig gestiegen. Zwar gab es Schwankungen, doch der \u00dcbergang von einem Zinssatz von unter 0,751 TP3T Ende der letzten zw\u00f6lf Monate auf fast 4,1 TP3T heute verlief bemerkenswert reibungslos und stetig. Der geordnete Umlauf von US-Staatsanleihen im Vergleich zum anhaltenden Chaos an den Aktien- und Unternehmensanleihenm\u00e4rkten unterstreicht jedoch die Unf\u00e4higkeit der Fed, ihre Pl\u00e4ne umzusetzen.<\/span><\/p>\n<p><span>Die gute Nachricht ist, dass der Anleihenmarkt zuversichtlich ist, dass das FOMC die Inflation eind\u00e4mmen wird, und Umfragen von Verbrauchern und Institutionen deuten darauf hin, dass die Inflationserwartungen mit den gesunkenen Kraftstoffausgaben in den letzten Monaten zur\u00fcckgegangen sind. Die Fed ist letztlich glaubw\u00fcrdig, doch das FOMC erschwert sich seine Existenz erheblich, indem es seine Strategie st\u00e4ndig \u00e4ndert.<\/span><\/p>\n<p><span>Klarheit vor allem<\/span><\/p>\n<p><span>Der FOMC kann in diesem Sommer eine klare Lehre ziehen: Die Kommunikation scheint nicht wie gew\u00fcnscht zu funktionieren. Bestimmte Prognosen oder Schwerpunkte werden durch Volatilit\u00e4t und unausgewogene Positionierung negativ beeinflusst. Eine deutlich unkonventionellere Kommunikationsweise w\u00e4re f\u00fcr die Fed sinnvoll.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Seit ich im Juni 2017 damit begann, alle \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen \u00c4u\u00dferungen von FOMC-Teilnehmern zu erfassen, hat sich ein Fed-Vertreter mehr als einmal t\u00e4glich \u00f6ffentlich ge\u00e4u\u00dfert \u2013 und dabei sind Fed-Protokolle und vergleichbare Berichterstattung oder Pressemitteilungen nicht ber\u00fccksichtigt. Powell gab zudem acht Pressekonferenzen pro Jahr zu den Zinss\u00e4tzen, doppelt so viele wie 2018. W\u00fcrden die FOMC-Teilnehmer deutlich weniger sprechen, g\u00e4be es wesentlich weniger Raum f\u00fcr Missverst\u00e4ndnisse.<\/span><\/p>\n<p><span>Die US-Notenbank (Fed) hat sich immer wieder strukturiert und transparent pr\u00e4sentiert und ihre geldpolitische Strategie \u00f6ffentlich erl\u00e4utert, insbesondere als eine abrupte Straffung nicht mehr m\u00f6glich war. Mit dem Wandel des wirtschaftlichen Umfelds hat sich auch die Kommunikation der Fed ver\u00e4ndert. Weniger ist jetzt mehr \u2013 und das sollte gen\u00fcgen, um M\u00e4rkte und \u00d6ffentlichkeit zu informieren, ohne Verwirrung zu stiften.<\/span><\/p>\n<p><span>George Pearkes ist der globale Makrostratege f\u00fcr die Community der ma\u00dfgeschneiderten Investments.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>O Federal Reserve tem uma dificuldade de membros da fam\u00edlia p\u00fablica. 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